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Keine Lösung der albanischen Frage

Keine Lösung der albanischen Frage

Die Lösung der albanischen Frage ist noch nicht vorbei

Vor genau 25 Jahren, am 15 Juli 1987, erschien zum ersten Mal in einem US-Kongress eine Resolution über die Rechte der Albaner im ehemaligen Jugoslawien. Der Verfasser dieser Resolution war damals Mitglied des Repräsentantenhauses, Joe DioGuardi. Die Resolution 162 wurde von 57 Mitgliedern des Abgeordnetenhauses unterstützt.

Der ehemalige Kongressabgeordnete Joe DioGuardi, jetzt der Vorsitzende der Albanian American Civic League, die für die albanischen Themen in den Lobbys der Vereinigten Staaten einsteht, sagt, dass, obwohl in den letzten 25 Jahren viele Fortschritte aufgezeichnet wurden, die Arbeit nicht zu Ende ist.

„Es ist wichtig, dass die Menschen über unsere Arbeit bescheid wissen, wir haben uns für die Befreiung des Kosovo im Jahr 1992 eingesetzt und ebenfalls engagierten wir uns für die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo durch die USA am 17. Februar 2008. Dieser Beschluss führte zu der Organisation der ersten Verhandlung über die Frage der Albaner Ende 1987. Ich bin stolz auf meine Arbeit als Gesetzgeber, aber auch jetzt als ehemaliger Abgeordneter. Es ist wichtig die Amerikaner daran zu erinnern, dass die Arbeit über den Frieden der Albaner noch nicht fertig ist“, gab Dioguardi bekannt.

„Es sollte mehr Sicherheit für die albanische Bevölkerung auf dem Balkan gegeben werden. Es gibt keine gleichen Rechte für die Albaner in Mazedonien und für die Albaner die in Ostkosovo, heutiges Südserbien, Preshevo-Tal, leben. Wir haben das Thema Montenegro, das versucht der europäischen Union beizutreten, währenddessen wurden dort erst vor kurzem 14 unschuldige Albaner, darunter 3 amerikanische Staatsbürger, von Staatsbeamten grundlos gefoltert und misshandelt. Das ist ein Thema, das zumindest von der Regierung dieses Landes betrachtet werden sollte, bevor es der europäischen Union beitritt, und wir werden es weiterhin im Auge behalten “, sagte Diougardi in einem Interview mit Voice of America.

„Wir müssen das gleiche tun, auch heute. Wir haben die US-Beamten ständig daran zu erinnern, dass es keine volle Gleichberechtigung für die Albaner in Mazedonien, Montenegro und Südserbien-Preshevo-Tal gibt. Kosovo ist zwar jetzt unabhängig, aber es gibt immer noch Probleme, weil die Grenzen nicht von Albanern kontrolliert werden“, fügte Dioguardi hinzu.

Während des Gesprächs über die jüngsten politischen Entwicklungen in Serbien, sagte Dioguardi, dass die Koalition zwischen den radikalen Tomislav Nikolic und den sozialistischen Ivica Dacic, ihn an das Regime von Slobodan Milosevic erinnere.

„Wir wissen nicht was sie vorhaben. Das Problem ist, dass sie mehr Zeit mit Russland als mit der NATO und den Vereinigten Staaten verbringen. Das ist keine gute Nachricht für die Albaner. Wir müssen dafür sorgen, dass die Amerikaner weiterhin für uns ihr volles Engagement zeigen.

Deshalb trafen Shirley und ich im vergangenen Jahr den Präsidenten des Abgeordnetenhauses der Streitkräfte (Howard P.) Buck McKeon, um ihn zu verkünden, dass die US-Basis Bondsteel im Kosovo nicht auf die Türken oder sonst jemand übergeben wird. Die Vereinigten Staaten müssen dort bleiben, um unsere Investitionen und Gelder sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass das Kosovo keine Schritte zurück macht“, vermerkte Diougardi.

Apropos Preshevo-Tal, sagte Dioguardi, es besteht die Sorge, dass die Albaner in Südserbien weniger Rechte haben als jede andere Minderheitengruppe in ganz Europa.

(botasot)

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